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Zuckerpaste

Bevor ich zum Thema ‚Sugaring‘ komme, lasst uns erst einmal ein bisschen über die ‚Zuckerpaste‘ plaudern.

Wie schon gesagt, Zuckerpaste ist nicht gleich Zuckerpaste.

Was meine ich damit?! Ich erklär’s.

Zuckerpaste wird oft gerne als Geheimrezept verkauft. Ist es aber nicht. Man braucht keine geheimen Zutaten um erfolgreich damit zu arbeiten. Aber ganz so einfach ist es doch nicht. Wie Ihr sehen werdet.

Ich kenne natürlich die eine oder andere, die es gerne mal versucht, sich ihre Zuckerpaste selbst zu kochen, um dann den Versuch zu starten sich damit selbst zu enthaaren. YOUTUBE lässt grüßen.

Man möchte natürlich Geld sparen. Ist auch nichts gegen einzuwenden. Aber, aber!!!!

Man kauft sich also ein Pfund Zucker. Ein Kochtopf, ein bisschen Wasser und los geht es. Ganz einfach.

Das Ergebnis ist eine zähe bis karamelartige oder viel zu dünnflüssige Masse. Schmeckt aber zumindest süss. Ist ja auch was. Kann man tatsächlich essen.

Nur kann man damit alles machen, nur nicht Haare entfernen.

Das Ergebnis: Eine große klebrige Masse zieht am Bein herunter und man weiss erst einmal nicht, wie krieg ich die wieder ab.

Keine Sorge Mädels, man kann sie einfach mit heissem Wasser abwaschen.

Außerdem kann man dann sagen:“ Man(n), bin ich heute süss. Ach so: Die Haare sind natürlich noch da wo sie waren.

Die Frage ist also: Wie trägt man Zuckerpaste auf und wichtiger, wie kriegt man sie, mit Haaren natürlich, wieder ab. Dazu mehr im Teil Sugaring, wenn es um die Technik geht.

Die falsche Handhabung der Paste führte bei dem Versuch, sich die Haare selbstständig zu entfernen, schon oft dazu, dass man sich heftige Hämatome verpasste. Kein Scherz. Ich habe schon Beine gesehen, die nach einem Selbstversuch grün, blau und gelb leuchteten.

Erst mal wieder zurück zur Zuckerpaste.

Frage: Wie lange gibt es Zuckerpaste (zur Enthaarung) schon.

Die Enthaarung mit Zuckerpaste kommt klassisch aus dem Orient und ist entsprechend schon ziemlich alt. Im Orient nannte bzw. nennt sich die Zuckerpaste ‚Halawa‘. Anfang der 2000 Jahre fand die Methode dann ihren Weg zurück nach Europa.

Sie erfreut sich einer immer größer werdenden Fangemeinde. Aus gutem Grund.

Allerdings ist es, wie oben schon erwähnt, nicht so einfach wie es klingt. Ganz und gar nicht.

Zur erfolgreichen und guten Enthaarung mit der Paste gehören: Eine sehr gute Zuckerpaste, fachliches Können, Erfahrung im Umgang mit der Paste und ein ‚Händchen‘ bei der Anwendung.

Also eine Epiladora (Kosmetikerin), die weiß wie es geht.

Ich nutze auch für unterschiedliche Körperbereiche Pasten in unterschiedlichen Konsistenzen. Auch das muss man wissen.

Welche Pasten nutze ich. Ganz einfach. Meine eigenen Pasten. Ich habe Pasten die ich mir mittlerweile nach meinem Rezept herstellen lasse. Kein Schnickschnack was Farbe oder Geruch oder sonst was angeht. Eine professionelle Paste für den professionellen Gebrauch. Für ein optimales Ergebnis. Und das erzielen wir immer mit den Pasten.

Dann gibt es zufriedene Kunden/Kundinnen, die auf die Paste schwören.